Wir bedanken uns bei allen Gästen für die tolle Eröffnung unseres Grillseminarzentrums
Wir bedanken uns bei allen Gästen für die tolle Eröffnung unseres Grillseminarzentrums

19.Türchen: Mit Altmaterial gestalten

Die Sandsteinsäule beim Stiegenaufgang

Das Thema: altes Baumaterial einer Weiterverwendung zuzuführen (Tür 3)  und im wahrsten Sinne des Wortes ein zweites Leben, eine weitere Bestimmung zu geben, möchte ich mit diesem Beitrag in der Umsetzung näher zeigen.

Die kleine Sandsteinsäule hatte ihre erste Bestimmung in unserem Maissauer Weinkeller und sorgte dort für eine Abgrenzung.

Jetzt habe ich die Sandsteinsäule in den alten Stiegenaufgang integriert. Dieser Aufgang ist zwar kein Bereich der von Gästen begangen wird, aber er liegt sehr wohl im Blickfeld dieser und ich möchte damit einen wahren Blickfang erzeugen und auch für eine Absturzsicherung der ersten Stufen sorgen.

Von der ersten Vermessung und der möglichen Anordnung mit einer kleinen Handskizze und der Suche nach Verbindungssteinen, die auch in der Höhe zur oberen Stufe passen, geht das ganze Prozedere bis zum Transport vom Altmaterial-Lagerplatz zur neuen Wirkungsstätte der BURG 🙂

Dann folgt das zumeist etwas schwierigere Unternehmen: nämlich meine Handwerker von meinem Vorhaben zu überzeugen! Denn die haben ja mit neuem Baumaterial wesentlich bessere Standards, gerade Flächen, gleiche Höhen, gleiches Material etc. um hier eine Absturzsicherung einzubauen. Da ist natürlich mein altes Klumpert (Originalzitat) in einem geordneten Arbeitsprozess nicht sehr hilfreich.^^

Des Öfteren begann ich dann in der Umsetzung alleine, erst später kamen die Handwerker helfend zur Seite. Offensichtlich durch mein unsachgemäßes Handeln mit dem alten Material wurde deren soziale Seite des Helfersyndroms aktiviert und gemeinsam wurde das ALTE MIT CHARISMA UND GESCHICHTE behaftete Altmaterialprojekt umgesetzt 🙂

Aus diesem Prozess heraus hat sich aus meinen bisherigen Baustellen der Ausspruch ergeben:

„Des Adi`s Idee und Freud ist des Handwerkers Leid“ 😉

Zu meiner generellen Verteidigung darf ich aber anmerken dass hinterher meistens mit einem kleinen Bierchen angestoßen wurde und die Profis durchaus mit den Worten eingestanden: „ein Schei…. war`s schon, des Einbauen, aber es schaut gut aus“ 🙂 Ihr könnt Euch bei einem Besuch eines Grillseminars oder –Workshop, eines Fleisch-Zerlege-Seminars, einem TASTING-Abend oder bei einem unserer Genuss-Events in der Grillschule gerne von diversen solcher Projekte mit altem Charme selbst überzeugen.